ÜBER MICH life coaching kathrin uza trauerakzeptanz

Schulabschluss, Ausbildung, erste Berufserfahrung, Studium und Angestelltenverhältnisse ... all diese Stationen im Leben habe ich durchlaufen und bin überzeugt, dass wenn nur eine Station fehlen würde, ich nicht der Mensch wäre, der ich heute bin. Jedoch sind dies alles Stationen, die wenig über meine Person aussagen.

Meine Person, mein Charakter wurden geprägt von den vielen Meilensteinen dazwischen. Manche Meilensteine möchte ich für immer in Erinnerung behalten und andere  auch nicht. Denn wie jeder andere Mensch, habe ich in jeder dieser Stationen meines Lebens Höhen und Tiefen erlebt.

Manchmal bin ich in Traurigkeit versunken und wusste nicht einmal, weshalb ich traurig war.
Ob es in der Zeit war, in der ich über eine sehr lange Zeit unglücklich als Single war oder 6000 km von daheim entfernt lebte , während meiner Zeit im Ausland. 
Bei meinem Neuanfang in einer unbekannten Stadt auf der Suche nach einem neuen Freundeskreis. Oder als ich feststellen musste, dass jahrelange Freundschaften sich einfach auseinander gelebt haben.

Ich denke, so ziemlich jeder kann die ein oder andere dieser Situationen nachvollziehen und so auch die vielen Gedanken und Gefühle, die mit diesen Erlebnissen einhergehen. Heute kann ich benennen, was mich traurig machte, aber jahrelang habe ich gedacht, dass etwas mit mir nicht stimme, da mich diese Traurigkeit in all den Phasen immer unterschwellig begleitete. Aber der Grund dafür, der blieb mir damals immer verborgen.

Erst als ich angefangen habe mich mit mir, meiner Persönlichkeit und meinen Werten auseinanderzusetzen, lernte ich, dass ich ja gar nicht so verkehrt bin. Habe mich selbst lieben gelernt. Denn ich habe verstanden, dass es nur menschlich ist, Traurigkeit und Trauer zu empfinden und vor allem, dass jeder dies tut. Nur jeder auf seine eigene Art. Der eine redet aber halt darüber und der andere nun mal nicht.

Und gerade in einer der schwersten Phasen meines Lebens, in der Zeit als Krankheit und die Endlichkeit von meinem lieben Papa wie ein Damokles Schwert über meiner Familie und mir hing, spürte ich auf einmal, wie viel Stärke ich in manchen Situationen in mir trug. Diese Stärke auf Grund dessen, dass ich mir erlaubt habe, traurig zu sein, zu weinen. In denen es mir egal war, ob andere mich für anstrengend oder zu emotional empfanden.

Durch die Stärkung meines Ich´s und meiner Werte in den letzten Jahren sowie der Akzeptanz der Trauer in meinem Leben, fand ich meinen Weg mit Traurigkeiten und Trauer umzugehen und jeden neuen Lebensabschnitt zu begrüßen. Und ja... das braucht Kraft, manchmal Mut und vor allem Arbeit. Aber es lohnt sich.

Und genau dieser Lebensabschnitt, der so viel in meinem Leben veränderte, da einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben auf einmal weg war, ist mein Herzensthema geboren:

"Ich möchte Menschen in zehrenden und herausfordernden Lebensphasen ein Wegbereiter sein,
um gestärkt in einen neuen Lebensabschnitt zu gehen.
Mit meinem Einfühlungsvermögen sowie meiner Anwesenheit möchte ich
Licht, Mut und ein Kitzeln  im Herzen geben."


ICH - ALS COACH

Im Zuge meiner systemischen Ausbildung zum Coach sowie in meiner mehrjährigen Erfahrung als Personalentwicklerin in der Personalabteilung, wurde mir mehrfach vor Augen geführt, dass ich, und jeder Mensch, in all seinen Systemen eine große Rolle spielt und wenn nur ein System sich verändert, alle weiteren Systeme in Bewegung geraten.

Ich möchte hier ein Zitat einer meiner Ausbilderinnen anbringen:

"Stell Dir vor, Dein Leben ist ein gedeckter Tisch. 
Das Tischtuch ist Dein Wertebild und alle Gegenstände auf dem Tisch stehen für Deine Systeme.
Der Teller steht für Deine Beziehung, die Vase für Dein Kollegen-Team, die Kerze für Deine Familie usw.

Dann zieht jemand an Deinem Tischtuch - und was passiert? 

Alle Systeme verschieben sich und müssen neu geordnet werden."


Und genau dies ist das Bild, welches ich in meiner eigenen Erfahrung sehen konnte. Ich habe durch meine Arbeit an mir und meiner Grundhaltung, erkennen können, wie Menschen anders auf mich reagierten. Wie Bewegung in meine Systeme als Schwester, Tochter, Freundin, Bekannte, Kollegin, Helferin, Zuhörerin, Beschützerin und so weiter kam.

Und dies fasziniert und beeindruckt mich bei jedem Menschen: Wie viel Geschirr steht auf Deinem Tisch? Welche Gegenstände werden ausgetauscht, welche bleiben? Was passiert, wenn ein Gegenstand beim Wegziehen des Tischtuches herunterfällt und kaputt geht - wie geht man damit um?

Ich freue mich darauf, mich zusammen mit Dir auf den Weg zu machen, die Schlüssel zu Deinen eigenen besten Lösungen zu finden, Deinen Platz in den Systemen zu definieren und die Akzeptanz der Emotionen darin zu fördern.